Winterreise durch Franken

Da wir dieses Jahr, Weihnachten bei der Familie in Regensburg verbrachten haben,

nutzten wir diese Tour mit dem Ludwig, um ein paar Tage noch im Frankenland anzuhängen.

Wir waren vom 24.12.2025 - 30.12.2025

                        on Tour.

Auf der Anreise nach Regensburg, hat es leicht geschneit, die Tage danach waren kalt - Tagsüber knapp über 0 Grad - Nachts bis zu -4 Grad, aber trocken.

Nach 2 schönen, geruhsamen Tagen, fuhren wir Abends dann weiter nach Schwandorf, auf den kostenlosen Stellplatz am Festplatz, direkt an der Naab.

Ein ruhiger, großer Stellplatz mit Ver-Entsorgung und Stromversorgung, unweit der netten kleinen Stadt. 

Die wir am nächsten Morgen uns angeschaut haben.

Unser nächstes Ziel, war eigentlich der schöne alte Ort, Wernberg. Der Ort liegt auf einem Berg, mit schönen alten Fachwerkhäusern und einer imposanten Kirche. Aber leider keine Chance, einen entsprechenden Parkplatz zu finden. Aber den lustigen Briefkasten,  musste fotografiert werden.

Also weiter zum Monte Kaolino, ein hundert Meter hoher weißer Berg, mit Quarzsand, den man schon von weitem erkennt. Drumherum wurde ein Freizeitpark errichtet, mit Skilift und Rodelbahn und Freibad. Im Sommer ist hier bestimmt, die Hölle los. Bei  unserem Besuch am 26.12. waren wir die einzigen Besucher, bei eiskaltem Wind.

So das wir schnell wieder, ins warme Wohnmobil uns verkrochen haben, bei einem warmen Kaffee und Kuchen.

Unser nächstes Ziel war Amberg, der offizielle Stellplatz war schnell gefunden und sogar um diese Zeit noch genügend freie Stellplätze. Der Stellplatz wurde vor kurzem neu gestaltet und ist mit allem was man so braucht ausgestattet, und das sogar kostenlos. Ein dickes Danke an die Stadt Amberg. In der Nähe, das Kurfürstenbad und in ca. 10 Minuten zu Fuß, ist man in der wunderschönen Altstadt.

Natürlich haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht, durch die Stadtmauer hindurch, an schön restaurierten Fachwerkhäuser vorbei, in Richtung zu dem Fluss Fils.

Die Brückenspiegelung auf der Fils ist einmalig, muss man gesehen haben.  Weiter zum Rathaus und zur Kirche, und der Einkaufsstraße entlang, ging es dann wieder zurück zum Ludwig, da es schon ganz schön knackig kalt war.

Nachdem wir uns aufgewärmt haben und etwas relaxt haben, sind wir nochmal in die Stadt gelaufen, bei Dunkelheit um die Weihnachtliche Beleuchtung uns an zu schauen.




Nach einer kalten Nacht, aber schnuckelig warm im Ludwig, haben wir beschlossen weiter zu fahren, und nicht ins Kurfürstenbad zu gehen. Unweit entfernt liegt Hersbruck, mit einer Therme, die uns wärmer erschien, wie das Kurfürstenbad. Nach der Ver-Entsorgung und auffüllen des Gasvorrates, fuhren wir weiter.

In Hersbruck haben wir auf dem großen Parkplatz in der Nähe der Altstadt geparkt, denn der offizielle Stellplatz, an der Therme liegt etwas außerhalb.

Obwohl ich in Hersbruck schon mal war, ist die altertümliche Stadt, auch öfters ein Besuch wert, mit ihrem alten Schloss und den schönen alten renovierten Häusern. Es war schon ganz schön knackig kalt, beim Rundgang, die Geschäfte haben schon um 12 Uhr geschlossen, sofern sie überhaupt zwischen den Weihnachtstagen offen hatten. Und noch nicht mal ein Kaffee hatte geöffnet um sich auf zu wärmen, so das wir relativ schnell wieder beim Wohnmobil waren.

Auf zum Stellplatz, der einen guten Eindruck machte, nur die Bezahlung, von € 10,-- pro Nacht, war eine Herausforderung, das geht einfacher und Touristenfreundlicher.

Nach der obligatorischen Kaffee und Kuchen Pause, machten wir uns fertig, um einen ruhigen, entspannten Nachmittag in der Therme zu verbringen.

Obwohl es einen abgetrennten Thermenbereich gab und einem Spaß Becken Bereich, war es auf Grund der vielen Badegäste mit Kinder sehr laut. Und wie wir erhofft haben, das es schön warm ist, war es leider auch nicht. Naja....

                                Amberg bei Nacht

Am nächsten Morgen, ging die Tour weiter, entlang der Pegnitz, nach Velden.

In Velden, gibt es etwas oberhalb des Örtchens, einen offiziellen Stellplatz auf dem wir geparkt haben. Steil bergab, am Friedhof vorbei, spazierten wir dann in den Ort,

entlang der romantischen Pegnitz, den ausgeschriebenen Rundweg entlang. Der Ort selber ist sehr schön, aber romantischer ist der Weg an der Pegnitz.

Weiter ging die Fahrt, entlang der Pegnitz nach Auerbach.

Ein Parkplatz war schnell gefunden, da die Stadt wie ausgestorben schien. Ein kurzer Rundgang, mit der Besichtigung der Basilika und wieder zurück zum Ludwig.

Unser nächstes Ziel war die Stadt Pegnitz, auf dem großen Parkplatz, konnten wir uns einen Parkplatz aussuchen. Kaum haben wir geparkt, wurde der Parkplatz voll, da nebenan die Eishalle war, die zum Schlittschuhlaufen geöffnet wurden. Glück gehabt.          Da im Reiseführer die Altstadt empfohlen wurde, sind wir mit großen Erwartungen, hineinspaziert. Es waren ein paar schöne alte Häuser, mit verwinkelten Gassen, aber die waren schnell angeschaut. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber so einladend war der Stellplatz nicht, so das wir weiter fuhren nach Bayreuth.

In Bayreuth, gibt es einen kostenlosen großen Stellplatz, für ca. 30 Wohnmobile, etwa eine halbe Stunde zu Fuß von der Altstadt entfernt. Die ausgewiesenen Parkplätze sind relativ eng, so das die meisten Wohnmobile eineinhalb Parkplätze beanspruchten und wir mit Glück noch ein Plätzchen, am Rand ergattern konnten.  Mit gegenseitiger Rücksicht der Wohnmobilisten, hätten auch die weiteren ankommenden Fahrzeuge einen Platz finden können.

Auch wenn es schon dunkel wurde, sind wir noch in die Stadt gelaufen und haben uns mit einem Glühwein aufgewärmt, bevor es wieder zurück zum aufgewärmten Ludwig ging.



                                          Velden

                                  Auerbach und Pegnitz

                                            Bayreuth

Bei 3 Grad Minus, gut eingepackt, haben wir uns dann am nächsten Morgen uns ausführlich Bayreuth angeschaut.

Die schöne, alte Stadt mit vielen kleinen Geschäften und einer großen Fußgängerzone, ist wirklich ein Besuch wert.

Nachdem wir uns ausführlich umgeschaut haben und uns in einem alten, alternativen Café aufgewärmt haben, nach der Shopping Tour, liefen wir wieder zurück zu unserem Stellplatz.

Unser nächstes Ziel, war das 60 km entfernte Lauf an der Pegnitz. Auf dem offiziellen Stellplatz für € 6.-- die Nacht, waren noch genügend Parkplätze frei, etwas laut wohl, mit allem was ein Wohnmobil Reisender so braucht, und in der Nähe der Altstadt Lauf.

Die Stadt Lauf hat uns sehr positiv überrascht, eine alte Burganlage an der Pegnitz, ein schöner Marktplatz, mit schön renovierten alten Fachwerkhäuser und kleinen netten Geschäften. Dieses fränkische Städtchen ist ein Besuch auf jeden fall wert.



In der Nacht hat es etwas geschneit, die Temperaturen immer noch im Minusbereich, was machen wir?

Fahren wir weiter, oder fahren wir nach Hause? Wir haben beschlossen, wir verbringen Sylvester zu Hause, da auch für die nächsten Tage Schneefall angesagt war. Im Ludwig ist es wohl kuschelig warm, aber wir wollen ja auch etwas besichtigen, und nicht den ganzen Tag im Wohnmobil verbringen. Da ist es zu Hause doch bequemer.

Über die Autobahn, an Nürnberg vorbei, ein kleinen Aufenthalt in Dinkelsbühl, sind wir am Spätnachmittag im Unterallgäu wieder zu Hause angekommen. Den Ludwig ausgeräumt und am nächsten Tag wieder in die Scheune zum Winterschlaf gebracht, wo er geschützt das Jahresende verbringt.                                                                                                                     Im Jahr 2026 werden wir wieder auf Tour gehen, bei hoffentlich wärmeren Temperaturen.